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Nachhaltige Organisationskultur braucht geistigen Klimawandel

Alles bleibt anders

Wenn tradierte Strukturen und Führungssysteme nicht mehr greifen, bewährte Erfolgsstrategien mit der rasanten Entwicklung nicht mehr Schritt halten und Mitarbeitende zunehmend an Überforderung leiden, dann braucht es mehr als eine neue Strategie.

Es braucht eine neue Bewusstheit! Wachheit und Sensibilität für die Anforderungen des Moments. Offenheit für Neues, Ungedachtes, Unmögliches. Mut, von Altem loszulassen, Fehler zu machen und diese als Lernchance zu begreifen. Führungskräfte, die auch unter Druck Gelassenheit, Klarheit und Herz bewahren. Eine Unternehmenskultur, die in unserer volatilen Welt Flexibilität und zugleich Orientierung und Vertrauen schafft – und damit die Basis für hohe Arbeitsqualität und Motivation aller Mitwirkenden.

Es braucht eine neue Art zu arbeiten – mit Achtsamkeit.

Achtsame Kulturentwicklung

Worum geht es? Was bringt es?

Die Herausforderungen, denen sich Organisationen heute stellen müssen, sind komplex und vielfältig: das Entwickeln von beruflicher Identifikation und von Rollen und Aufgaben, die eigenverantwortliches und kompetentes Handeln ermöglichen … das Fördern von Innovationskraft und Flexibilität bei gleichzeitigem Erhalt sozialer Stabilitätsanker … das Erhalten von Gesundheit und Motivation … das Kultivieren eines wertschätzenden, vertrauensvollen Klimas auch bei hohem Veränderungs- und Leistungsdruck – um nur einige zu nennen. 

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Achtsamkeit als Schlüsselkompetenz

Was heißt das?

Das Kultivieren kollektiver Achtsamkeit bewirkt einen Entwicklungsprozess, der alle Ebenen der Organisation umfasst und sowohl die organisationalen Strukturen (Abläufe und Instrumente) als auch die individuellen Strukturen (Wahrnehmungen, Emotionen, Glaubenssätze, innere Haltungen) einbezieht. Ein kooperatives Management, ein gutes Image im Markt und eine hohe Kundenzufriedenheit sind dabei stets im Blick.

Merkmale und Nutzen

Woran erkennt man eine achtsame Entwicklung?

Kennzeichnend für achtsame Organisationen sind bestimmte Merkmale und Haltungen, die sämtliche Prozesse und Ebenen einbeziehen und systemisch aufeinander einwirken … mit förderlicher Wirkung nach innen wie nach außen.

Welche Parallelen lassen sich zwischen dieser Geschichte und der beruflichen Lebenswelt finden?

In einem Königreich lebten einst fünf weise Gelehrte. Und sie alle waren blind. Ihr König schickte sie auf die Reise nach Indien, um herauszufinden, was ein Elefant ist.

Dort angekommen, wurden sie von einem Helfer zu einem Elefanten geführt. Sie standen dann um das Tier und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Wieder zurück beim König sollten sie über den Elefanten berichten.

Der erste blinde Gelehrte hatte das Ohr des Tieres ertastet und begann: „Der Elefant ist wie ein großer Fächer“.

Der zweite Blinde, der den Rüssel berührt hatte, widersprach ihm: „Nein, er ist ein langer Arm.“

„Stimmt nicht, er fühlt sich an wie ein Seil mit ein paar Haaren am Ende“, entgegnete jener Gelehrte, der den Schwanz des Elefanten ergriffen hatte.

„Er ist wie eine dicke Säule!“, berichtete der vierte blinde Gelehrte, der das Bein ertastet hatte.

Und der fünfte, der den Elefantenrumpf berührt hatte, meinte: „Der Elefant ist wie eine riesige Masse mit einigen Rundungen und Borsten darauf.“

Sie konnten sich nicht einigen, was ein Elefant wirklich ist. Aufgrund ihrer widersprüchlichen Aussagen, fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs.

Doch der König lächelte weise:

„Ich danke euch, denn nun weiß ich, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit Ohren wie Fächer, mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit einem Schwanz, der einem Seil mit ein paar Haaren daran gleicht, mit Beinen, die wie starke Säulen sind und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit einigen Rundungen und ein paar Borsten ist.”

Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.

 

Jutta Witzel

Meine Intention ist es, Rahmenbedingungen in einem Unternehmen zu schaffen, in dem ich selbst gerne arbeiten würde. Für mich ist wichtig, den Sinn meiner Arbeit für das Unternehmen zu sehen, mit den Menschen im Unternehmen eine gute Beziehung einzugehen und vor allen Dingen Spaß und Freude an und mit der Arbeit zu haben.

Silke Lengemann

Ein Unternehmen zu führen, erfordert Ausgeglichenheit in Handeln und Geschehen lassen. Know-how und Fingerspitzengefühl werden dabei gleichermaßen gebraucht. Es ist mir wichtig, eine entspannte und gleichzeitig effektive Arbeitsatmosphäre zu fördern. Wertschätzung und Respekt für alle Beteiligten sind dabei die Grundlage für eine gesunde Unternehmenskultur.

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